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Die Geheimnisse des Glücks: (Erkenntnisse aus Myers’ wegweisender Studie von 1992)

Zufriedene Frau mit ihrem Glückstagebuch auf einer Bank in der Natur
Zufriedene Frau mit ihrem Glückstagebuch auf einer Bank in der Natur

Glücklich zu sein ist für viele Menschen das zentrale Lebensziel. Doch wie gelingt es wirklich, Unzufriedenheit loszuwerden und dauerhaft mehr Freude im Alltag zu erleben?

Der Psychologe David G. Myers untersuchte 1992 in seiner bekannten Forschung die Faktoren menschlichen Wohlbefindens und kam zu überraschenden, praxisnahen Antworten. Seine wichtigste Erkenntnis: Glück hängt viel weniger von äußeren Umständen oder absolutem Wohlstand ab als von unseren inneren Einstellungen, Beziehungen und alltäglichen Gewohnheiten.


Dieser Blogpost zeigt dir, wie du die wissenschaftlichen Erkenntnisse Schritt für Schritt für dein eigenes Leben nutzen kannst.


1. Glücklich werden durch bewusste Entscheidungen

Myers stellte fest, dass dauerhaftes Glück selten ein Zufall ist. Vielmehr ist es das Ergebnis bewusster Entscheidungen und Gewohnheiten. Wer glücklicher werden möchte, sollte aktiv an der eigenen Lebensgestaltung arbeiten, anstatt passiv auf bessere Umstände zu warten:


  • Prioritäten klarmachen: Wer Zeit und Energie auf Dinge lenkt, die ihm persönlich wirklich am Herzen liegen, erlebt messbar mehr Erfüllung.

  • Positive Gedanken stärken: Negative Denkmuster verstärken das Gefühl von Unzufriedenheit. Myers’ Forschung zeigt: Menschen, die bewusst Dankbarkeit kultivieren und den Fokus auf gelungene Momente richten, sind langfristig zufriedener.

  • Soziale Bindungen pflegen: Echte Freundschaften und ein starkes familiäres Netz gehören zu den verlässlichsten Glücksfaktoren überhaupt. Regelmäßige Zeit mit Menschen, die uns guttun, schützt vor Einsamkeit und stärkt das psychische Wohlbefinden.


2. Unzufriedenheit loswerden durch Perspektivwechsel

Ein zentrales Ergebnis aus Myers’ Arbeit ist, dass Unzufriedenheit oft durch unbewusste Vergleiche und überhöhte Erwartungen entsteht. Ein bewusster Wechsel der eigenen Perspektive bewirkt oft Wunder:

  • Vergleiche mit anderen reduzieren: Der ständige Blick auf den vermeintlichen Erfolg anderer erzeugt Neid und Frustration. Konzentriere dich stattdessen auf deinen eigenen Weg und deine persönlichen Fortschritte.

  • Erreichbare Ziele setzen: Extremer Perfektionismus führt schnell zu Enttäuschungen. Wer sich kleine, realistische Etappenziele setzt, erlebt regelmäßig Erfolgserlebnisse und baut nachhaltiges Selbstvertrauen auf.

  • Akzeptanz lernen: Nicht alle Aspekte des Lebens lassen sich kontrollieren. Dinge anzunehmen, die wir nicht ändern können, baut inneren Stress ab und setzt Energie für das Wesentliche frei.


3. Glück durch gezielte Aktivitäten steigern

Aktivität schlägt Passivität: Myers hob hervor, dass bestimmte Handlungsweisen das persönliche Glücksempfinden spürbar anheben können:

  • Bewegung an der frischen Luft: Regelmäßiger Sport oder Spaziergänge heben die Stimmung, bauen Stresshormone ab und schenken neue Energie.

  • Sinnstiftendes Handeln: Tätigkeiten, in denen wir einen tieferen Sinn sehen – wie ehrenamtliches Engagement, kreative Projekte oder Hilfe im Umfeld –, fördern das Wohlbefinden nachhaltig.

  • Achtsamkeit & Entspannung: Bewusste Pausen im Alltag helfen dabei, den Geist zu beruhigen und die positiven Momente des Tages überhaupt erst wahrzunehmen.


4. Praktische Beispiele aus dem Alltag

Wie sieht die Umsetzung dieser Theorien in der Praxis aus? Drei kleine Geschichten zur Inspiration:


  • Laura begann, jeden Abend drei Dinge aufzuschreiben, für die sie dankbar war. Schon nach wenigen Wochen nahm ihre gewohnte Unzufriedenheit spürbar ab – was sich auch positiv auf das gesamte Familienklima auswirkte.


  • Markus entschied sich, seine Überstunden zu reduzieren und stattdessen feste Zeiten für seine Freunde einzuplanen. Die regelmäßigen Begegnungen schenkten ihm Ausgleich und minderten sein tägliches Stressgefühl.


  • Maria übernahm nach Feierabend gelegentlich das Gassigehen mit dem Hund ihrer älteren Nachbarn. Die frische Luft und die Bewegung nach dem langen Bürotag steigerten ihr Wohlbefinden und gaben ihr spürbar mehr Energie für den Abend.


Fazit: Glücklichsein ist eine Entscheidung im Hier und Jetzt


Glück ist kein unerreichbares Ideal und kein bloßes Produkt von Zufall oder Luxus. Die Forschung zeigt: Schon kleine Anpassungen in unseren Gedanken, Prioritäten und Alltagsroutinen haben eine große Wirkung auf unser Wohlbefinden.


Anstatt darauf zu warten, dass sich die äußeren Umstände verändern, lohnt es sich, selbst aktiv zu werden. Welchen kleinen Schritt kannst du heute gehen, um dir selbst etwas Gutes zu tun? Ob ein kurzer Spaziergang, ein Dankbarkeitstagebuch oder ein aufmerksames Gespräch – das Glück beginnt genau jetzt.


Wenn du jedoch merkst, dass dich alte Verluste oder emotionale Blockaden daran hindern, wieder mit mehr Leichtigkeit durchs Leben zu gehen, begleite ich dich gerne ein Stück auf diesem Weg – mit Coaching, Hypnose oder einfach einem offenen Ohr.


Bis bald – vielleicht persönlich in meiner Praxis oder beim nächsten Blog.


Mit herzlichen Grüssen


Marc Raffler

Mentalcoach & Hypnosetherapeut


PS: Wenn du künftig keinen Blogbeitrag rund um mentale Gesundheit, Persönlichkeitsentwicklung und praktische Impulse verpassen möchtest, trag dich gerne hier ein: 👉 www.marcraffler.ch/kontakt


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